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Am kommenden Sonnabend finden auf dem Alten Markt in Machdeburch ab 15:00 Uhr bekanntlich die Feierlichkeiten der PARTEI anlässlich unserer bevorstehenden Machtübernahme statt. Wie man munkelt, will die politische Konkurrenz im Schatten dieser Großveranstaltung ebenfalls mit kleinen Ständen, um die Aufmerksamkeit der Wahlpflichtigen buhlen. Insbesondere hat eine Person mit Namen „Borrrris“ angekündigt im Vorfeld der Veranstaltung, ahnungslosen Machdebürgerinnen Wahlgeschenke aus billigster Produktion andrehen zu wollen! Lassen Sie sich von diesen Plagiaten nicht täuschen! Die Echtheit von Stickern, Kulis und Ähnlichem lässt sich relativ einfach am Vorhandensein des Schriftzugs „Die PARTEI “ erkennen.

Gibt es etwas Schöneres, als an einem Sonntag ein Großplakat mit seinem Konterfei von vorn und hinten einzukleistern und dieses dann unter dem Jubel von begeistertem Wahlvolk an prominenter Stelle in der Stadt aufzuhängen? Natürlich! Man kann dem Wahlamt einen Brief schreiben und über seine Bewerbung als OB informieren. Auch wenn letzteres nur eine Formsache ist, - denn wir wissen ja alle, wie diese Wahl ausgeht - habe ich in der PARTEI-Schule gelernt, dass es wichtig ist, den Schein zu wahren.

Unschlagbar wird ein Sonntag jedoch erst, wenn man - wie ich heute - Beides tut! Hurra!

Wie groß muss der Frust wohl sein, wenn man bereits 5 (!) Wochen vor der Wahl seine Wahlplakate wieder abhängt und als Sondermüll in den Straßen der Stadt zurücklässt? Ich habe ja nie daran gezweifelt, als Siegerin aus dieser OB-Wahl hervorzugehen. Aber, dass es SO einfach sein würde, hätte ich mir nicht träumen lassen!

Wie ein Jenosse mir heute berichtete, ist es vollbracht: Ich habe das erweiterte Auswahlverfahren (InnerPARTEIlicher Machtkampf nach §24 KWG LSA + UUs sammeln!) erfolgreich durchlaufen. Damit steht meiner OB-Kandidatur fast nichts mehr im Wege. Hurra! Es geht voran!

Gestern Abend hatte sich der politische Gegner mit dem kompakt.media-Magazin zu einem sogenannten „Kandidaten-Hearing“ verabredet, um dort seine Kandidatinnen zu promoten. Das Ganze wurde als LiveStream übertragen … und war ein Trauerspiel!

Statt die Chance zu nutzen und dort verschiedene Kandidatinnen mit unterschiedlichen Ansichten zu Wort kommen zu lassen, entschloss man sich dazu eine 6-köpfige Kandidatin zu präsentieren, die aus verschiedenen Mündern immer die gleichen Antworten gab. Das Spiel war durchschaubar und langweilig! Und außerdem: Glaubt der politische Gegner ernsthaft, die Machdeburcherinnen und -außen würden eine Hydra ins Rathaus lassen? Nicht solange es mich als Alternative gibt!

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